Vorheriger Vorschlag

Den Norden weiterentwickeln

Der Bereich Frankenstrasse Nordgaustrasse, Donaustauferstrasse muss weiterentwickelt und aufgewertet werden.

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Wohnraumverdichtung

Ich kann leider momentan die Prognose das Regensburg dichter werden soll nicht in Einklang bringen mit der sommerlichen Lebensqualität in der Stadt.

weiterlesen
Zentrum

Stadtamhof und die ewigen Brückenneuplanugen auch über 2040 hinaus ?

Stadtamhof hat irgendwie eine starke Anziehungskraft auf die Brückenbauer der Stadt .In fast regelmäßigen Zeitabständen wird eine neue Brückenplanung nach oder über Stadtamhof hinaus vorgestellt. Diese finden auch immer gleich bei den Spitzenpolitikern der Stadt begeisterte Befürworter und dann?
Gut, im Mittelalter und auch früher war Stadtamhof ein Brückenkopf vom Land in die freie Reichsstadt. Diese Funktion hat die Stadt aber durch die Stadtentwicklung vor allem im 20. Jahrhundert nicht mehr . Die Stadt und das Umland hat sich enorm nach alle Himmelsrichtungen hin entwickelt - nur die Altstadt im Süden, Stadtamhof in der Mitte und Steinweg im Norden ist von seiner Größe her relativ gleich groß geblieben und der Verkehr und auch etwas die Zeit braust außen daran vorbei.
Trotzdem werden immer neue Pläne für Brücken nach Stadtamhof oder über Stadtamhof hinweg vorgelegt. Ich wohne seit 60 Jahren in Stadtamhof. In dieser Zeit wurden in fast regelmäßigen Abständen Pläne für neue Brücken oder für Erweiterungen vorgelegt. Jeder diese Vorlagen waren immer heiß umstritten und so wie die Planungen kamen, so verschwanden sie auch wieder in den Archiven des Planungsamtes. Je nach Zählart bis jetzt 8 Brücken. Eine wurde gebaut (Ersatz für den alten Pfaffensteiner Steg, eine viertelte neue Brücke über den Kanal Oberpfalzbrücke und eine wurde gründlich saniert . Die anderen versankten in der Regel durch oft massive hart erkämpfte Bürgereinsprüche sang - und klanglos wieder in den Planungsarchiven.. Aber kaum ist eine Planung in der Versenkung verschwunden taucht eine neue Brückenplanung auf.
Jüngstes Beispiel: Das geplante Brückenmonster Holzgartensteg (8 bis 9 m hoch am Grieser Spitz , 5 bis 6 m breit und mit einer riesig langen Abfahrtsrampe (weit mehr als 130m lang) hinein in das knapp bemessene Naherholungsgebiet Grieser Spitz.
Diese Planung ist gerade dabei in den Archiven zu verschwinden. Ein äußerst beliebtes Naherholungsgebiet im Altstadtbereich ist wieder einmal gerettet. Das Stadtbild Stadtamhof mit der Altstadt bleibt erhalten. Sehr viel Steuergeld kann jetzt sinnvoll für wirklich notwendige Infrastrukturmaßnahmen im Radverkehr eingesetzt werden.
Aber es ist, wie ein regelmäßiges Naturereignis, die nächste Brückenplanung kommt schon: "Der Grieser Steg" . Diese Planung landet wahrscheinlich nicht ganz, wie gewohnt, in den Archiven - diese Brücke soll den in die Jahre gekommenen Grieser Steg ersetzen - aber natürlich wesentlich größer, höher und breiter und mächtiger. Es ist voraussehbar, dass die Bürger bei den jetzt laufenden Planungsdialog diese Planung auch wieder auf ein Normalmaß herunter diskudieren . Der Steg wird neu gebaut aber behutsam in die landschaftlichen und städtebaulichen Gegebenheiten eingefügt werden.
Ich bin schon gespannt, welche Brückenplanung dann folgen wird!
Wenigstens kann man sich als Stadtamhofer nach der Vorlage einer neuen Brückenplanung immer darauf verlassen . Wieder eine neue Brückenplanung? Das wird eh nichts - auch über 2040 hinaus!