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Brunnen, Quellen und Wasserläufe in Regensburg

Regensburg verfügt über viele schöne Brunnen, Wasserläufe und Quellen, die überwiegend still liegen. Es würde die Lebensqualität in der Stadt enorm verbessern, wenn diese wieder aktiviert werden und Frische und Lebendigkeit ins Stadtbild bringen.

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Nächster Vorschlag

Planungsüberlegungen Idee „Neue Donaubrücke Regensburg-Ost“

Bei den Planungen der Verkehrsinfrastruktur wegen der sich in Zukunft weiter stark verdichtenden Region Regensburg schon heute weiter gedacht werden.

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West

Kneitinger Donaubrücke - Nein!

Am Beispiel der Kneitinger Brücke mit Anschlussstraßen kann aufgezeigt werden, dass diese Verkehrsplanung antiquiert ist, weil sie verkehrspla-nerische Grundsätze auf den Kopf stellt.
Die gravierenden Nachteile einer Kneitinger Brücke mit Anbindung an den Westen sind:
• Verteilung des überörtlichen Ziel-; Quell- und Durchgangsverkehrs auf wenige leistungs-fähige Wohnsammelstraßen und Wohnstraßen im hauptsächlich vom Wohnen geprägten Regensburger Westen mit allen damit verbundenen Nachteilen anstatt Bündelung des Verkehrs aus Richtung B8 und R39 auf der nach wie vor leistungsfähigen vierspurigen B8 hin auf das städtische Verteilertangentenviereck (Frankenstraße, A93, Kirchmeier-/Frieden-, Furtmayrstraße, Weißenburgstraße/Nibelungenbrücke/Nordgaustraße)
Anmerkung: Bei der neuen Ostumgehung hat man erst durch die Bündelung des Verkehrs die Entlastung der Wohngebiete (Konradsiedlung, Wutzlhofen) erreicht.
• Unnötige Zerstörung des Naherholungsbereichs Donauparks
• Unnötiger Landverbrauch (Gemüseanbauflächen!)

Der Stadtwesten würde so gieskannenartig über das ungeeignete Verkehrsnetz mit gebietsfremden Durchgangsverkehr in Richtung Osten (Altstadt, Stadtosten, Autobahnen) belastet. Das nachgeordnete Verkehrsnetz im Stadtwesten mit seinen städtebaulich sensiblen Randbedingungen ist für zusätzlichen Verkehr nicht leistungsfähig. DIe zusätzliche Verkehrsströme wirken sich auf die Menschen und die Wohnqualität negativ aus.
Verkehrsplanerische Grundsätze, den zwischenzeitlich zum überwiegend reinen Wohngebiet ausgebauten Stadtwesten nicht mit Verkehr zu belasten, würden so auf den Kopf gestellt. Wahrlich eine verkehrsplanerische Todsünde! Dies kann ernsthaft nicht das Ziel einer umweltverträglichen Verkehrspolitik sein.
Denn zur Kneitinger Brücke gibt es eine in jeder Hinsicht leistungsfähige Alternative: die bestehende vierspurige B8. Eine Führung über das Hauptstraßennetz ist in Abwägung aller sonstigen Belange zumutbar, wie eine einfache Fahrzeitbetrachtung zeigt:
Unter günstigen Voraussetzungen außerhalb der Hauptverkehrszeit beträgt die Fahrzeit von der Kreuzung R39/B8 (geplante Kneitinger Brücke)
• bis zur Anschlussstelle Rgbg/West (4km) ca. 4 Min.
• bis zur Anschlussstelle Rgbg/Prüfening (5,2 km) ca. 5 Min.
• bis zur Anschlussstelle Rgbg./Königswiesen (6,0km) ca. 5,5 min.
Die Fahrzeit durch die Wohnsammelstraßen mit ihren zahlreichen Kreuzungen und Einmündungen im Stop and Go-Rhythmus dauert sicher-lich viel länger. Von den negativen Auswirkungen auf die Wohnumwelt im Stadtwesten entgegen den konkurrierenden Grundsätzen der Verkehrsberuhigung/Verkehrsvermeidung ganz zu schweigen.
Fazit: Ein Neubau einer Kneitinger Donaubrücke, wie er vom Landkreis ständig gefordert wird, entspricht in keinster Weise den Zielen der Stadtentwicklung.