Vorheriger Vorschlag

Kneitinger Donaubrücke - Nein!

Am Beispiel der Kneitinger Brücke mit Anschlussstraßen kann aufgezeigt werden, dass diese Verkehrsplanung antiquiert ist, weil sie verkehrspla-nerische Grundsätze auf den Kopf stellt.

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Nächster Vorschlag

Meinung eins Kindes: Die nächste Generation fährt Fahrrad und ÖPNV - nicht Auto.

Der folgende Beitrag ist die Meinung meines 12-jährigen Sohnes. Diese hat er selber verfasst und die Quellen recherchiert.

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Nord

Planungsüberlegungen Idee „Neue Donaubrücke Regensburg-Ost“

Bei den Planungen der Verkehrsinfrastruktur wegen der sich in Zukunft weiter stark verdichtenden Region Regensburg schon heute weiter gedacht werden. Ansonsten ist der weitere Verkehrskollaps, wie er sich heute schon tagtäglich auch im Stadtgebiet nicht nur zur Spitzenzeit abzeichnet, mit allen negativen Folgen für die Bevölkerung, die Wirtschaft und die Arbeitsplätze vorprogrammiert.
Als Planungsvariante im Stadtosten wäre es durchaus überlegenswert, nicht nur an den Neubau der Hafenspange einschließlich der neu zu bauenden Osthafenstraße im Osthafen mit ihren erneuerungsbedürftigen Brücken zu denken. Es ist ernsthaft zu überlegen, ob nicht in der Verlängerung nach Norden ein neuer Donauübergang in Osten Richtung Tegernheim geschaffen werden könnte

Gründe :
• Regionale Entwicklungsgebiete der Zukunft für das Wohnen, für Handel, Gewerbe und Industrie liegen im Osten des Verdichtungsraumes Regensburg südlich und nördlich der Donau und entlang der A3 (vgl. Leitprojekte für den Stadtosten - Regensburg Plan 2005)
• Folge: Zunahme des Verkehrs zwischen den Gebieten südlich und nördlich der Donau
• Dringend notwendige Verkehrsentlastung von Durchgangsverkehr der sich weiter entwickelnden Wohnsiedlungen Schwabelweisund Tegernheim
• Direkte Verbindung des nordöstlichen Pendlerverkehrs nördlich der Donau zu den Industrie-,Gewerbe-und Dienstleistungsgebieten im Hafengebiet und Südosten der Stadt, in Burgweinting, Oberisling(Klinikum), sowie nach Obertraublingund Neutraubling,
• Neue Querverbindung attraktiv als kürzeste Verbindung für den Rad-und Fußgängerverkehr, den ÖPNV und den Ziel-/Quellverkehr zwischen der Landkreisregion Nord (Vorderwald) und Süd (Neutraubling, Obertraubling))
• Neubau Brücken Osthafenstraße und Osthafenstraße sowie Neubau der Hafenspange stehen in Regensburg in den nächsten Jahren an

Vorschlag für weitere Untersuchung:
• Idee „Neue Donaubrücke Osthafen“ in grundsätzliche verkehrliche Überlegungen mit einbeziehen; fehlt in den Verkehrsuntersuchungen von 2005 und von 2014/15
• Entlastungswirkung für Tegernheimund Schwabelweis und neue Verkehrsverteilung auf die Verbindung „Neue Donaubrücke Osthafen“, Osthafen, Hafenspange, A3 berechnen
• Machbarkeitsstudie mit Bewertung der Vor-und Nachteile in Auftrag geben als Entscheidungsgrundlage

Politik muss, um die verkehrlichen Probleme in der Region zu verbessern, offen sein für verkehrliche Ideen/Alternativen und ihnen nicht von vornherein trotz möglicher Nachteile ablehnend gegenüberstehen.
Soll die politische Absicht glaubwürdig in die Tat umgesetzt werden, die Zukunftsaufgaben gerade der Verkehrsinfrastruktur sinnvollerweise regional anzugehen, kann die vorgeschlagene Idee nicht einfach in der Schublade verschwinden und nicht ernst genommen werden. Der Vorschlag eines neuen Donauübergangs im Osten muss zumindest in einem Gesamtverkehrskonzept für die Region und die Stadt verkehrsplanerisch mit den positiven und negativen Wirkungen geprüft werden. Dazu ist der Konsens zwischen dem Landkreis und der Stadt herzustellen, was ja immer wieder betont wird und jetzt scheinbar leichter herzustellen ist.
Für uns alle und die Politik gilt Grundsatz, der fast schon einem Naturgesetz entspricht:
Nur eine zukunftsgerichtete, funktionierende und vernetzte Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsarten wird in Zukunft unsere regionale Wirtschaftkraft und die Arbeitsplätze vor Ort sichern, die erst unseren Lebensstandard ermöglichen wird. Sie sind Grundlage für eine gesicherte Existenz. Überall dort, wo die Infrastruktur vernachlässigt wird und wurde, gibt es keine qualitative und innovativen Arbeitsplätze mehr, die Regionen entvölkern sich, die Menschen verlieren durch Wegzug ihre Identität und ihren Bezug zur angestammten Heimat.