Bürgerverein Süd-Ost e.V. Stellungnahme
Anmerkungen zur Gesamtstadt:
-Es ist festzustellen, dass der RP2040 an erster Stelle die Wirtschaft fördert.
Für sie werden jährlich mind. 10 ha eingeplant, in der Summe jedoch ca. 250 ha bereits bis zum Jahr 2035. An zweiter Stelle steht der Wohnungsbau mit 20 000 - 26 000 neuen Wohnungen ebenfalls bis 2035 (= 260 ha).
Alleine dieser Flächenbedarf von 500 ha =5 qkm kann ja fast ausschließlich aus freien Flächen bedient werden.
Auch der Verwaltung/Politischen Führung ist klar, dass dies die Flächenvorräte der Stadt nicht hergeben. Deswegen wird jetzt auch an Stadterweiterungen (= Eingemeindungen) gedacht, d.h. der Flächenfraß in der Stadt und der Peripherie geht weiter. Das bedeutet für die Wohnstandorte des Süd-Osten weniger Grün, mehr Lärm und Verkehr.
Deshalb unser Appell:
Aus Sicht des BÜSO sollte mit der Verabschiedung eines RP 2040 gewartet werden,
bis wieder ein echter Bürgerdialog mit Politik und Verwaltung möglich ist.
Ein neuer Flächennutzungsplan unter Einarbeitung ökologischer und ökonomischer Prämissen muss parallel stattfinden, bzw. eher vorgezogen werden.
Dabei sollte die Stadt ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen!
Über allem sollte eine Prioritätenliste und eine Machbarkeitsstudie stehen, was in 5- oder
10-Jahresschritten zu leisten ist, und dies in verwaltungstechnischer und finanzieller Hinsicht.
