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Mobilität

Die steigenden Einwohner- und Arbeitsplatzzahlen führen zu einer zusätzlichen Belastung der vorhandenen Verkehrsinfrastruktur.

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Regensburg von oben

Ihnen fehlt ein Thema, ein Ziel oder eine wichtige Maßnahme für den Regensburg-Plan 2040? Hier ist Platz für weitere Anmerkungen, die Sie uns mitgeben möchten.

Kommentare

Moderationskommentar

Hallo Gast,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Gerne können Sie Anmerkungen zur Einbindung aller Bürger im Bereich Lob & Kritik einbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Moderation SL

Ich finde es richtig, dass der Jugendbeirat zu Wort kommen kann und in die Onlineveranstaltung eingebunden war.

Ich vermisse die größte Bevölkerungsgruppe der ab 50–jährigen und wünsche mir die aktive Einbindung und Vertretung der Anliegen, z. B. den Seniorenbeirat. Diese Gruppe hat im Jahr 2040 dringenden Bedarf, seien es Pflegeleistungen oder altersgerechte und bezahlbare Wohnungen (die Renten sind durchschnittlich und werden im teuren Wohnungsmarkt nicht reichen).

Moderationskommentar

Hallo Gast,

vielen Dank für Ihre Anmerkung. Natürlich ist die Einbindung aller Ziel- und Altersgruppen wichtig. Gerne können Sie auch Beiträge in dem Bereich Lob & Kritik hinterlassen oder im Themenblock Soziales, Integration, Gesellschaft und fließen dadurch auch in die Auswertung mit ein.

Mit freundlichen Grüßen

Moderation SL

Ich vermisse das Thema Sicherheit. Was nützen all die schönen neuen Parks und Plätze wenn man sich nicht angstfrei und gefahrlos bewegen/aufhalten kann. Es gibt schon genug No-go-areas wie Albertstraße, Alleengürtle, Donaupark

Ich bewege mich seit vielen Jahren als Frau immer wieder in Parks, im Alleengürtel usw. (auch alleine) und empfinde diese Orte nicht als No-go-Areas. Ich will damit nicht behaupten, dass es nicht Menschen gäbe, die ein subjektives Angstempfinden haben (ich habe selbst Freundinnen, bei denen das der Fall ist. Die sich aber generell und vollkommen unabhängig von der Herkunft der Männer vor männlichen Übergriffen im Allgemeinen fürchten). Die Frage ist dann aber nicht, wie Sicherheit hergestellt werden kann, sondern es geht ja um das subjektive Empfinden und da müsste eher an anderen Stellen angesetzt werden (Erziehung, Auseinandersetzung mit Frauen- und Männerbildern) und eben nicht, indem die Angst noch dadurch weiter geschürt wird, dass Orte zu No-Go-Areas erklärt werden oder indem man Frauen Angst macht, dass sie sich nicht mehr sicher auf der Straße bewegen können.

Welches Selbstverständnis hat die Stadt Regensburg im Jahr 2040?
Klimawandel, Flucht, Migration, Biodiversitätsverlust, ein wackelndes Europa... welche Rolle und auch Verantwortung will die Welterbestadt global betrachtet übernehmen?
Wie positioniert sich die Stadt in diesen herausfordernden Zeiten?

Bürgerbeteiligung, Teilhabechancen, Stadtteilkonferenzen, Bürgerhaushalt, Stadtteilfonds, mehr Entscheidungsbefugnisse und Eigenverantwortung der Bürger etc.

Bürgerpartizipation sollte systematisch ausgebaut werden, dauerhaft ermöglicht, nicht nur punktuell.

Die Zufriedenheit und Identifikation mit den hier genannten Zielen wird nur gelingen, wenn es dem einzelnen ermöglicht wird, aktiv in den Entscheidungs- und Gestaltungsprozess bis hin zu den Umsetzungenentscheidungen eingebunden wird. Hier genügt es eben nicht, dass in diesem Prozess vom interessierten Bürger Vorschläge gemacht werden können, und dann verschwindet diese wieder in den Schubladen oder wird der Verwaltung übertragen. Es sind Fachgremien für jedes einzelne Thema zu etablieren (engagierte Bürger, Stadtrat und Verwaltung), die den Umsetzungsprozess begleiten und moderieren. Dies ist im städtischen Umfeld am einfachsten umzusetzen, als auf Landes- oder Bundesebene. Wenn sich die politischen Parteien hier nicht öffnen, wird sich das von alleine erledigen. Siehe Absturz der SPD, Protestwähler, AfD, Querdenker etc................

Die Stadtverwaltung stellt mit dem Plan „Regensburg gemeinsam 2040“ die Weichen für die kommenden 20 Jahre Stadtentwicklung.
Dabei werden verschiedene Problemfelder identifiziert: im Bereich Energie und Klima sind das Luftemissionen sowie Einsparung von Energie und CO2. Im Bereich Mobilität wird die Abkehr von fossilen Energieträgern pauschal gennant.
Das sind durchaus wichtige Themen und Ziele um ein gesundes Leben in Regensburg zu gewährleisten.

Leider lässt die Stadtverwaltung das Thema Lärm komplett außen vor und verweist lediglich auf den gültigen Lärmaktionsplan, der zwar noch den gesetzlichen Grundlagen entspricht aber hinter der aktuellen Empfehlungen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) bzgl. Lärm weit hinterherhinkt. 

Es ist belegt, dass chronische Lärmbelastung zu chronischen Erkrankungen und zum vorzeitigen Tod führt. Aktuelle epidemiologische Studien zeigen, dass Verkehrslärm das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronare Herzerkrankungen inkl. Herzinfarkt, Herzinsuffizienz und Schlaganfall erhöht. 
„Insbesondere auf der Grundlage der neuen WHO-Lärmrichtlinie, in der zusammenfassend ein relatives Risiko von 1,08 [1,01; 1.15] für das Auftreten einer koronaren Herzkrankheit ab 50 dB (A) und pro Anstieg von 10 dB (A) Lden ist es dringend, Maßnahmen zum angemessenen Schutz der Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen von Umgebungslärm auf die Gesundheit einzuführen“. Dies muss „in Verbindung mit Empfehlungen für deutlich niedrigere mittlere Geräuschpegel bei Tag und Nacht (…Straßenverkehr: 53 dB [A] Lden und 45 dB [A] Lnight; Schienenverkehr: 54 dB [A] Lden und 44 dB [A] Lnight)“ geschehen. (The Cardiovascular Effects of Noise, Omar Hahad et al., Dtsch Arztebl Int 2019; 116: 245–50) 1.
Diese - auf wissenschaftliche Daten beruhenden - Forderungen werden unter anderem durch die Europäische Kommission, die WHO (World Health Organization) und etliche Verbände gestellt.

Das offiziell bekundete Ziel der Stadtverwaltung, in den nächsten 20 Jahren mehr urbane Gebiete zu entwickeln und die Stadt weiter zu verdichten, steht dem entgegen. Es entstehen dadurch unweigerlich mehr Probleme durch Lärmemissionen, verursacht durch Verkehr auf der einen und Gewerbe/Industrie auf der anderen Seite.

Ein „weiter so“ und „wird schon alles nicht so schlimm werden“, darf nicht der Weg sein. Die Schaffung urbaner Gebiete hat leider nichts mit Fortschritt zu tun, sondern ist ein zum Scheitern verurteilter Versuch Wachstum, Verkehr und wirtschaftliche Interessen unter einen Hut zu bekommen.

Es ist für eine vorausschauend planende Stadtverwaltung essentiell, auch schon vor einer konkreten Gesetzgebung die Emissionen entsprechen den aktuellen Empfehlungen entsprechender Fachgesellschaften aus der Medizin anzupassen um für ihre Bevölkerung attraktiven und möglichst gesunden Wohnraum zu bieten. Das heißt, dass vor allem an den Hauptverkehrsstrassen alle Emissionen gesenkt werden müssen - dies bietet sich z.B. im Rahmen der Aufwertung der Gebiete an den Achsen der der geplanten Stadtbahn an.

Die Stadtverwaltung muss im Rahmen eines Planes für die kommenden 20 Jahre smarte Ziele vorlegen, die spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert sind. Und sie muss sich auch über die bisherige Gesetzgebung hinaus engagieren, um in Regensburg in Zukunft gesundes Wohnen und Leben zu ermöglichen.

Ich plädiere, dass Regensburg den Kommunalen BürgerInnenhaushalt etabliert. Wie in vielen anderen Städten weltweit auch.
Die BürgerInnen in den einzelnen Stadtteilen sollen einerseits infomiert werden, welche Investitionen die Stadt plant, aber auch eigene Ideen formulieren können. Die Stadt stellt jeweils den geplanten Investionshaushalt in den Staddteilen in moderierten Veranstaltungen vor, stellt es aber auch im Internet vor.
Die BürgerInnen in den Stadtteilen können die Investionsideen der Stadt nach Punkten bewerten sowie auch die im Internet und in den Stadtteilveranstaltungen von den BürgerInnen erarbeiteten Ideen werden bewertet.
Die so erarbeiteten Ideen werden dem Stadtrat vorgestellt. Der Stadtrat entscheidet darüber und gibt für jede Idee eine klare schriftliche Meinung ab.
Was ist der Vorteil: Die Ideen für den Stadtteil kommen von den BürgerInnen als ExpertInnen des Alltags. Falls der Stadtrat die Ideen ablehnt, geschieht dies schriftlich und öffentlich. Amigowirtschaft und Korruption sind damit deutlich verringert worden und die knappen wirtschaftlichen Ressourcen werden passgenau für das Stadtteil verwendet.

Aktuell kursieren in mehrern Städten sogenannte "Bürgerhaushalte". In denen dürfen BürgerInnen mit vielleicht großzügig ein paar Tausend Euro Ideen verwirklichen. Die hat aber mit dem eigentlichen kommunalen BürgerInnenhaushalt nichts zu tun. Hier sind die BürgerInnen der Stadtteile wirkliche Ideengeber für den Stadthaushalt und der Stadtrat ist gezwungen, klar formulierte inhaltliche Stellungnahmen abzuliefern.

Dieses Thema hat sich für mich nicht sinnvoll in eine bisherige Kategorie gefügt.
Besonders in diesen Zeiten, wenn es schon früher dunkel wird, fehlt mir eine Beleutung von dunklen Ecken, besonders Parks (Dörnbergpark, Stdtpark, Herzogpark, der gesamte Grüngürtel,....) in Regensburg. Ich möchte mich bei Spaziergängen sicher fühlen und besonders als Frau finstere Parks nicht meiden müssen.
Beleuchtete Parks würden Bewegung an der frischen Luft und die Grünflächen unserer Stadt attraktiver und sicherer machen!

Hallo,
ich würde mich freuen, wenn die Stadt auch mal nennenswert Energie aufwenden würde bestehende Verbote und Einschränkungen zu überprüfen und einige abzuschaffen und Regeln zu verschlanken. So wie ich das Porjekt hier lese beschäftigen sich 50% damit, was alles verboten werden soll. Wenn wir nicht mal auch Energie investiern zu prüfen, welche Verbote überhaupt noch Sinnvoll sind, dann ist in unserer Gesellschaft bald alles verboten.
Beispiele für Politiker, auf allen Ebenen, die neue Verbote fordern, finden Sich in jeder lokalen oder überregionalen Zeitung, jeden Tag. Das einzige Beispiel, an das ich mich erinnere, dass tatsächlich mal ein Verbot abgeschafft wurde, war als das Fahrradfahren in der Innenstadt wieder erlaubt wurde. Ich bin jetzt 36 Jahre alt. Ist das nicht ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft? Besteht für uns gesellschaftlicher Fortschritt in erster Linie aus neuen Verboten und Einschränkungen?

Ich finde es geht hier weniger um Verbote, als um die Frage nach Möglichkeiten. So hatte es in der Auftaktveranstaltung auch der Gast aus Wien formuliert und das ist m.E. auch der richtige Weg. Damit das Zusammenleben in der Stadt gut gelingen kann, gilt es, eine lebenswerte Stadt mit vielfältigen Möglichkeiten für alle darin lebenden Menschen zu gestalten. Dazu fand ich noch einen weiteren Kommentar des Gasts aus Wien wichtig: Eine Stadt, die gut ist für Kinder (oder auch andere "schwächere" Zielgruppen), ist gut für alle. Die Suche nach Möglichkeiten sollte sich also auch immer an dieser Überlegung orientieren. Und dann brauche ich gar keine Verbote mehr. Aber so lese ich auch die Beiträge der anderen Mitkommentierenden eigentlich nicht...

Ich fände es sehr wünschenwert, die Kommunikation zwischen Bürgern, Stadtverwaltung und Politik wäre transparent und niederschwellig. Wie erfahren Bürger über die Beteiligung an bestimmten Vorhaben? Zeitung, soziale Netzwerke - wenn man sich nicht selbst kümmert, auf den Internseiten der Stadt sucht, zufällig ein Plakat sieht ,erfährt man es nicht. Eine zentrale Bürgerplattform - wo alle öffentlichen Beteiligungsmöglichkeiten ersichtlich sind wäre hilfreich. Und eine zentrale Adresse bei der Stadt, an die man sich wendet, wenn man eine Idee, einen Verbesserungsvorschlag, eine Beschwerde hat und man nicht weiß, wer/welche Stelle zuständig ist. Denn nicht allen erschließt sich die Aufteilung der Aufgaben bei der Stadt. Diese zentrale Anlaufstelle verteilt dann die Beiträge, Anfragen etc.

Ein positiver Nebeneffekt der Corona-Pandemie sind m.E. die vielen, oft sehr liebevoll und schön gestalteten Café/Restaurant-Außensitzflächen, die in der Innenstadt entstanden sind. Ich fände es wunderbar, wenn das auch über die Pandemie hinaus beibehalten wird.
Gerne ergänzt um weitere Sitz- und Aufenthaltsflächen "ohne Konsumzwang".

Für den Arbeitskreis Kultur Regensburger Bürger e.V. bitte ich um Verständnis, dass unsere Stellungnahme zum RP 2040 als PDF per Email direkt an Zebralog geht - des Umfangs wegen.

Vielen Dank + freundliche Grüße
J.Buck für den AKK