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Digitalisierung

Neue Technologien entwickeln sich zunehmend schnell und werden komplexer. Hinter dieser Dynamik steckt die Gefahr, dass etwa traditionell ausgerichtete Unternehmen wegbrechen.

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Soziales, Integration, Gesellschaft

Die Stadtgesellschaft steht durch den demografischen Wandel, die Zuwanderung aus dem In- und Ausland und steigende Lebenshaltungskosten vor großen Herausforderungen.

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Tourismus

Steinerne Brücke Regensburg

Die Herausforderungen im Tourismus sind vielfältig. Zu den wichtigsten zählen der Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und ein verträgliches Miteinander von Besuchern und Bewohnern.

Bis zum Jahr 2040 setzt sich Regensburg folgende Ziele:

  • Regensburg soll sich künftig als wirtschaftlich erfolgreiches und umweltfreundliches Reiseziel positionieren.
  • Alle Phasen, die ein Reisender durchgeht, wie Inspiration, Recherche, Buchung, Reiseerlebnis, Reisereflexion sollen beim Besucher ein positives Erlebnis hinterlassen.
  • Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle in der Tourismuswirtschaft. Möglichst alle Anbieter sollen digital aufgestellt sein, um auf einer zentralen Plattform leicht aufrufbar zu sein.
  • Ziel ist es, den touristisch motivierten Verkehr in der Welterbe-Zone verträglich und effizient zu gestalten.
  • Dem Fachkräftemangel muss begegnet werden, um die Qualitätsansprüche von Besuchern auch künftig erfüllen zu können.

Kommentare

Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Tourismus mit dem Schiff eingedämmt werden würde bzw. Anlegestellen weiter außerhalb der Innenstadt angelegt werden würden. Es wäre schön im Sommer in der Innenstadt wieder mehr Zugang zur Donau zu haben.

Ich denke, man sollte den Schiffsverkehr nicht von vornherein verteufeln. Ich verstehe natürlich die Bedenken, die es gibt. Aber zum Stadtbild Regensburgs gehören nunmal mittlerweile auch Kreuzfahrtschiffe! Manchmal könnte man sich vielleicht auch eher fragen: Nicht: Was können die Schifffahrtsgesellschaften für uns tun, sondern was können wir für die Schifffahrtsgesellschaften tun?

Ist eine Tourismusgebühr angebracht. Wenn ab nächstem Jahr Jeder eine CO² Steuer zahlt finde ich eine Touristenabgabe pro Tag sinnvoll.

Die touristisch relevanten Innenstädte der Weltkulturerbestädte Esaouira und Tetouan in Marokko sind (ebenso wie große Teile der anderen Welterbestädte Fes, Rabatt oder Marrakesch) nahezu autofrei innerhalb der Altstadt.
Hotels transportieren das Gepäck der Kunden mit Muskelkraft (Bollerwägen) oder Lastenräder, ähnlich die Gastro und der Einzelhandel.
Autos sind weder fahrend noch stehend sichtbar. Weltkulturerbe wird dadurch ganzheitlich sichtbar und nachhaltig erlebbar.
Von dem gewonnenen Platz und der Sicherheit profitieren am Ende alle: Anwohner wie Besucher

Die Innenstädte der Zukunft werden vor allem wieder mehr zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Der Online Handel wird sich leider nicht aufhalten lassen und zu einer weiteren Reduzierung von Einzelhandelsflächen führen. Wer in Innenstädten wohnt und arbeitet muss auch die Möglichkeit haben, sein Auto abstellen zu können. Innenstädte sind keine Vergnügungsparks und schon gar keine Museen. Sobald die Altstadt auch wieder für Familien, Senioren und kleine Gewerbeeinheiten attraktiv wird, bleibt auch die Altstadt lebenswert und lebendig mit funktionierender Nachbarschaft. Dazu braucht es weniger Hotels, weniger Ferienwohnungen und weniger Gastronomie.

Die Stadt braucht Tourismus wird seitens der Politik vorgegeben.

Es gibt eine Spruch von Dieter Wieland mit seiner Sendung Topographie mit dem Wortlaut,
Tourismus zerstört mehr als ein Krieg !

Regensburg wird immer mehr dem Massentourismus gerecht.
Menschentrauben von Bussen und Schiffen werden durch die Altstadt geschleust und zum konsumieren annimiert und dann wieder abransportiert.
Das wars . Regensburg abgehackt auf der Liste.

Der Ansatz. Reduzierung der Besuchszahlen von Tagestouristen und der Stellplätze für Busse und Schiffe.

Mehrere Tagestouristenfreie Tage oder Wochen im Jahr.
Parkverbot von Bussen und Schiffen an bestimmten Tagen oder auch mal eine Woche
Aufenthaltstaxe von Touristen für die Verwendung von Bürgerprojekten und Stadtteilprojekte

Weniger ist insgesamt Mehr !!

Als Bürgerin dieser Stadt möchte ich eigentlich, dass sich die Schönheit dieser Stadt unseren Gästen öffnet und vermittelt. Wenn das der Fall ist, ist auch der Tourismus wirtschaftlich erfolgreich.
Wenn wir mehr Qualität im Tourismus erreichen wollen und dass die Besucher ein paar Tage länger bleiben, finde ich es sinnvoll, Besichtung der Stadt, Kulturerlebnis am Abend mit Bewegung im sehr nahen und attraktiven Umland zu verbinden (Radltouren, Schiffahrten, Kanutouren geführte Wanderungen etc..) - mit Kombiangeboten werden, Mitfahrrädern in den Hotels und Ferienwohnungen ...etc...