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Tourismus

Die Herausforderungen im Tourismus sind vielfältig. Zu den wichtigsten zählen der Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit und ein verträgliches Miteinander von Besuchern und Bewohnern.

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Gesundheit

Infolge der alternden Gesellschaft werden Gesundheitsleistungen häufiger beansprucht und das Gesundheitssystem muss ausgebaut und digitalisiert werden. Zusätzlich herrscht auch hier ein Fachkräftemangel.

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Soziales, Integration, Gesellschaft

Integration

Die Stadtgesellschaft steht durch den demografischen Wandel, die Zuwanderung aus dem In- und Ausland und steigende Lebenshaltungskosten vor großen Herausforderungen. Finanzielle und personelle Anstrengungen sollen die Chancengleichheit und gerechte Lebensbedingungen für alle sichern.

Bis zum Jahr 2040 setzt sich Regensburg folgende Ziele:

  • Flächen und Gebäude für die soziale Infrastruktur müssen bereitgestellt werden.
  • Vielfalt und soziale Teilhabe in den Quartieren werden gefördert.
  • Soziale Ausgrenzung soll in allen Vierteln vermieden werden.
  • Im Stadtnorden soll ein zweites Gebiet „Sozialer Zusammenhalt“ (vormals: „Soziale Stadt“) entstehen.
  • Der öffentliche Raum hat eine hohe Aufenthaltsqualität, der für alle zugänglich ist.
  • Im ganzen Stadtgebiet finden sich familien-, kinder- und jugendfreundliche Lebensbedingungen. So wird etwa im Stadtnorden eine Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit geschaffen.
  • Die Versorgung im Alter und altersgerechtes Wohnen werden sichergestellt.
  • Die Pflegeinfrastruktur wird ausgebaut und die Pflegequalität gesichert.
  • Menschen mit Behinderung sollen mehr Chancen in der Arbeitswelt geboten werden.
  • Mit einem „Haus des Engagements“ soll Raum für Ehrenamtliche geschaffen werden.

Kommentare

Räume an Schulen sind nur tagsüber genutzt, könnten abends aber gute Möglichkeiten bieten

Generell braucht es in Regensburg mehr frei zugängliche Räume auch städtische Räume und aktuelle Leerstände (Evangelisches Krankenhaus, Kasernengebäude im Nibelungenareal) müssen schnellstens behoben werden. Auch eine Kooperation mit Universität und OTH könnte helfen Raumangebot zu schaffen.

Kommunikation Kommunikation ist das A & O.
Im Jahr mehrere Veranstaltungen von verschiedenen Kulturen finde ich super.
Veranstaltungsthemen oder Events wo man verschiedene Kulturen und Länder erschnuppern und miterleben könnte wäre eine hamma Idee.
Dadurch würde mehr Akzeptanz und Verständnis unter den Menschen herrschen; statt Vorurteile zu schüren.

Kultur, Veranstaltungen, Nahversorgung, Grünflächen, ansprechende Quartierszentren, Treffpunkte mit hoher Aufenthaltsqualität, attraktives Wohnen, moderne Infrastruktur, Partizipationsmöglichkeiten für ALLE Bewohner...
Die Quartiersplanung muss alle Menschen berücksichtigen, Kinder wie Senioren, Zugezogene wie Alteingesessene.
Ein proaktives Quartiersmanagement kann das Zusammenleben vor Ort positiv mitgestalten. Ein Bürgerhaushalt sowie Mittel für eigene Projekte steigern Identifikation und Lebensqualität in den Quartieren sowie Zusammenhalt in den Quartieren.

Sicher ist sozialer Zusammenhalt wichtig. Mir fehlt aber bei den Zielsetzungen völlig die Erhaltung traditioneller gesellschaftlicher Strukturen, Verhaltensweisen und Lebensart. Dies sollte vorrangig gefördert werden. Der einseitig multikulturellen Entwicklung stimme ich nicht zu. Zuwanderung sollte auf die Bedarfe am Arbeitsmarkt begrenzt werden.

Der Regensburg-Plan - was für eine gute Idee!
Mir geht es um die Gedanken von fast allen Menschen, die sich mit dem Altwerden und -sein beschäftigen: wie kommen wir aus diesem Pflegedilemma möglichst rasch und nicht erst bis 2040 heraus.

Eine (nur eine!) sehr gute Lösung wäre die Installation des Pflegemodells Buurtzorg:.

www.buurtzorg-deutschland.de
Einfach menschlicher. Echt nah. Mit unserem ganzheitlichen Konzept revolutionieren wir den deutschen Pflegemarkt. Jetzt mehr erfahren!
‎ Über uns · ‎Teamwork · ‎Kontakt · ‎Impressum
Wenn die Politik in Regensburg die Einführung von Pflegeteams nach dem Buurtzorg Gedanken unterstützen würde, könnte dieses revolutionäre, aber in den Niederlanden schon gut etablierte und erfolgreiche Pflegemodell auch bei uns vielleicht bald umgesetzt werden.
Davon erhoffe ich mir wesentlich bessere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte und damit auch die Möglichkeit viel besser auf die Bedürfnisse der Gepflegten eingehen zu können.

https://www.gkv-spitzenverband.de/pflegeversicherung/forschung/modellpro...

Ansprechpartnerin in Regensburg ist Frau Johanna Röhrl, Geschäftsführerin der Buchhandlung Bücherwurm, die aktuell bereits dabei ist in Regensburg ein Buurtzorg Pflegeteam aufzubauen und auch allgemein zu diesem Thema zur Verfügung steht,
(Kontakt über j.roehrl@buecherwurm.net )

LGBTIQ* sind, trotz aller Erfolge auf dem Weg zur Gleichstellung, immer noch Vorurteilen, Angriffen und Diskriminierung ausgesetzt. Aus diesem Grund sollte die Schaffung eines LGBTIQ*-Beratungs- und Begegnungszentrum in Regensburg unterstützt werden. Neben Beratungsangeboten könnte dort auch eine öffentliche Begegnungsstelle entstehen, die dem Abbau von Vorurteilen dient. Gerade da es auch im ländlichen Raum hier fast keine Angebote gibt, sollte sich Regensburg als Hauptstadt der Oberpfalz hier besonders engagieren.

Die Stadt Regensburg ist eine offene Stadt für alle und sollte sich die Ziele der Seebrücke zu eigen machen. Die Lebensbedingungen der Geflüchteten sind zur Zeit nicht tragbar.
-Kurzfristig Wohnraum anbieten
-Langfristig Wohnraum anbieten
-Städtische Asyl-Sozialberatung in Gemeinschaftsunterkünften
-Psychosoziale und psychiatrische Versorgung sicherstellen
-Auswirkungen auf Aufenthaltsstatus bei Kündigungen

Es fehlt noch der dringende Punkt der Förderung von Frauenschutzeinrichtungen. Gerade im Rahmen der Corona-Pandemie wurde deutlich, wie viele Frauen von häuslicher Gewalt betroffen sind. Insbesondere in extremen Lagen darf es auf keinen Fall dazu kommen, dass Frauen wegen Platzmangels abgewiesen werden. Deshalb muss der Frauennotruf, sowie alle frauenschützenden Einrichtungen in Regensburg dabei unterstützt werden, nötige Kapazitäten zu erhöhen und das Beratungsangebot bedarfsgerecht zu erweitern. Gleichzeitig sollte bei der Stadtbau für solche besondere Wohnbedarfe ein festes Kontingent zur Belegung freigehalten werden.

Ich finde es wunderschön, wenn im Sommer die Stadt lebt, die jungen Leute sich an der Donau und auf der Jahninsel treffen. Auf den Plätzen sollte es auch noch mehr Möglichkeiten zum Zusammensitzen geben, ohne etwas konsumieren zu müssen. Die Bänkchen, die aufgestellt wurden, sind schon mal ein Anfang.

In den letzten 3o Jahren haben die Bedeutung von Selbsthilfegruppen und deren ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement für Menschen mit Behinderungen, bei Erkrankungen jeglicher Art, bei Drogen- und Alkoholproblemen, bei Ehe- und Familienproblem mit ihren Folgen, bei Trauer- und Verlustbewältigung, bei psychischen Störungen etc. immer mehr zugenommen. Allein im Stadt- und Landkreis Regensburg gibt es 250 Gesundheitsselbsthilfegruppen, wo sich 7000 Männer und Frauen treffen, und 150 selbstorganisierte Initiativen in allen wichtigen Bereichen unseres Zusammenlebens. Sie leisten damit in unserer Gesellschaft als Angebot für viele Menschen mit Problemen sowie als Forum zum Informationsaustausch in der Prävention, der Therapie und Diagnose einen wichtigen Beitrag im Bereich des Sozial- und Gesundheitswesens. Die Zusammenführung von Gleichbetroffenen, um seine Erfahrungen auszutauschen, um die persönlichen Lebensprobleme im Austausch von Mensch zu Mensch zu bewältigen, um Hoffnung, Kraft und Zuversicht für die Meisterung des Lebens unter erschwerten Umständen zu finden, haben sich zu einer wichtigen privat engagierten und ehrenamtlich organisierten gegenseitigen Unterstützungskultur entwickelt, die angesichts der Probleme im Sozial- und Gesundheitswesens (Personalmangel) immer wichtiger wird.
Dieser Bedeutung muss perspektivisch auch im Regensburg-Plan 2040 Rechnung getragen werden. Die Selbsthilfe muss zum einen als Begriff und mit ihren Zielen und ihrem Angebot genannt werden. Sie ist mehr als ein Ehrenamt. Sie ist systemrelevant wie sich gerade jetzt in der Coronakrise zeigt, wo das Netzwerk der Selbsthilfeaktiven sich gegenseitig hilft und unterstützt. Sie ist aus einer zukunftsorientierten Sozial- und Gesundheitspolitik auch unter Kostengesichtspunkten in Regensburg nicht mehr wegzudenken.
Die Selbsthilfegruppen haben das Problem, für ihre Gruppentreffen, die wegen der persönlichen Betroffenheit doch eher in vertraulichem und intimem Rahmen stattfinden sollen, geeignete kostenfreie Räumlichkeiten zu finden. Die Stadt Regensburg bietet für die Gruppentreffen leider keine Räume an, sodass die Selbsthilfegruppen auf Angebote privater Träger, Gasthäuser oder die Krankenhäuser angewiesen sind. Dieses fast als diskriminierend empfundene „Hinterzimmerdasein“ wird der gesellschaftliche Leistung der Selbsthilfe überhaupt nicht gerecht. Sie braucht sich nicht zu verstecken, weil sie immer wichtiger für alle Gesellschaftsgruppen wird. Es ist deshalb für die Zukunft eine Lösung zu finden, städtische Liegenschaften dezentral in den Stadtteilen kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Ob ein eigenes zentrales „Haus des Engagements“ wie gefordert, finanzierbar und sinnvoll ist, muss geprüft werden.