Vorheriger Vorschlag

Bürgerverein Süd-Ost e.V. Stellungnahme

Bürgerverein Süd-Ost e.V. Stellungnahme 31.12.2020

weiterlesen
Nächster Vorschlag

Energiewende in Regensburg

Hallo, der Ausstieg aus der Kernkraft läuft und ist absehbar. Der Ausstieg aus der Kohle ist baldigst notwendig. Ausbaunotwendig und ausbaufähig ist die Photovoltaik, d.h. Stromgewinnung aus Sonnenkraft.

weiterlesen
West

S-Bahn-Linienverkehr West-Ost // ausgebauter Radweg Rgbg. Neutraubling

Ich wohne im Regensburger Stadtwesten, 300m vom Bahnhof Prüfening.
Früher musste ich 22,5 Jahre lang per Auto an meinen Arbeitsplatz nach Offenstetten, wenn's ging mit Fahrgemeinschaft.
Seit 2011 arbeite ich an Schulen im südlichen und östlichen Landkreis.
Endlich konnte ich Zug fahren: Jeden Freitag nach Sünching!
Und 1-2/ Woche nach Köfering und per Pedes über Feldwege weiter nach Alteglofsheim. (Bei Regenzeiten zum Rucksack mit Arbeitsutensilien noch
eine Tasche mit "Drecksstiefeln")
Dann deeeeeer Schildbürgerstreich in Regensburg!!!!
Man redete schon lange von S-Bahnen/ mehr Haltestellen/ mehr Züge und
was waren die ersten Konsequenzen?:
a) Planung einer für die Zukunft zu engen Dechbettener Bahnüberführung
(Dechbettener-/ Klenzestraße)
b) Mit Einführung eines "Airport-Liners" ab Regensburg HbF Kappen der
durchgehenden Bahnverbindung vom Westen nach Osten Richtung
Eggmühl: Früher machten mir Zugverspätungen von einigen Minuten
nicht aus. Ich konnte auch im Stehen lesen, im Zug dann sowieso.
Nachdem aber jetzt dreimal hintereinander der Zug zu spät kam,
wusste ich, der Airport-Liner ist weg und musste so wieder heimgehen
und das Auto holen. Ich hab's zwar noch ein paar mal probiert, aber
zum Risiko, dass der Anschluss oft nicht klappt kommt auch noch, dass
man nach dem Einstieg in Prüfening nicht mit dem Arbeiten/ Einlesen
anfangen braucht, wenn man gleich wieder umsteigen muss.
Also, was soll der Unsinn ohne durchgehende Verbindung?
Auch viele Landkreisbürger stellten seither das Zugfahren ein.
c) Ähnlich ungeschickt ist die Tatsache, dass jeden Freitag auch mittags
Züge auf der Strecke nach und von Plattling am HbF verkürzt werden.
Ich muss in Sünching mit meinen 62 Jahren auf dem erst nach Einfahrt
des Zuges zu betretenden Bahnsteig weit laufen, bis ich vorn einsteigen
kann, mir damit das Umsteigen am Hbf erspare und dann auch noch
einen Sitzplatz habe. Gefüllt steigen mittags in Regensburg ca. 1000
Schüler in den ohnehin schon vollen Zug ein, der dann auch noch
verkürzt wird. Zudem kommen nochmals ca. 100 Schüler in Prüfening,
die einem das Aussteigen aus nur 3-4 Türen, wovon eine öfters außer
Betrieb ist, erschweren. Ein Großteil d. Weiterfahrenden steht gedrängt!
Witzigerweiße kann es auch noch vorkommen, dass am HbF ausnahms-
weise nicht der hintere Zugteil abgehänkt wird, sondern der vordere.
Das lässt sich beim einfahrenden Zug nicht immer gleich erkennen und
einen Warnhinweis per Durchsage an Bhf Sünching gibt es nicht.
Also: Was soll der Unsinn mit den Zug-Verkürzungen???
d) Positiv möchte ich noch die Entwicklung des Radnetzes West - Ost
erwähnen: Früher musste ich montags nach Barbing an 26 (!) Ampeln
meist bei Rot warten, jetzt geht es ab Dechbettener Brücke via Dörnberg
und Radstraßen sowie die "nur" von wenigen LKWs befahrenen Straßen
über Irl recht gemütlich, weil man nicht mehr verzweifelt dauernd ver-
suchen muss, doch noch eine grüne Ampel zu erwischen.
e) Warum wird ein ausgebauter Radweg vom Regenburger Osten nach
Neutraubling nicht beschleunigt angegangen, sondern über 10 Jahre
"Planungszeit"? Diese Strecke über Feldwege habe ich auch aufgegeben.
Entweder zeitweise voller Matsch oder Staubwolken (Traktoren!) oder via
Harting soviel spitzer Kies, dass ich mal einen "Platten" fuhr.
f) Einmündung Autobahnauffahrt Dechbetten Richtung Süden:
Für die Einheimischen in der Früh eine Zumutung, wie lange man per
Auto oder Rad stadteinwärts bei Rot stehen muss. Autorückstau verhin-
dert mitunter Einbiegen von "An der Brunnstube" in "Ziegetsdorfer Str.",
da in der zu kurzen Grünphase an der Auffahrt zwar alle Radfahrer
d'rüberkommen, aber dann mitunter kaum ein Auto, dass zur Autobahn
abbiegen will.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Bachmeier