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Neubau der Frankenbrücke - Verbesserung der Fahrradwege Frankenstraße

Die Frankenstraße ist, bedingt durch die starke Siedlungstätigkeit im westl. Landkreis und den Autobahnanschluss total überbelastet. Um den Verkehrsfluss zu beschleunigen ist der unverzügliche Neubau der Frankenbrücke ein zu leiten.

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Ghettobildung im Kasernenviertel

Ich wohne seit meiner Geburt im Kasernenviertel (Schwabenstr) und bin entsetzt über die Entwicklung dort in den letzten Jahren. Es werden fast ausschließlich Wohnungen für Asylanten gebaut.

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Gesamtstadt

Planungsziel: Nachhaltige Förderung des Radverkehrs

Kritische Stellungsname zu diesem Planungsziel.
Diese Stellungsname wurde vom Verein Donauanlieger in einem offenen Brief an die Fahrradvereine ADFC und VCD anlässlich der Brückenplanung Holzgartensteg formuliert und bringe diese auch als meine Meinung zu diesen Thema in die Diskussion ein.
Der Verein Donauanlieger e.V. begrüßt mit Genugtuung und Freude die Einstellung der Planungen gegen den Brückenschlag Holzgartensteg am Grieser Spitz.
Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr und die Nahmobilität nachhaltig zu fördern. Hierbei soll u.a. der Anteil des Radverkehrs erheblich unterstützt werden. (Planungsvorlage zum Holzgartensteg)
Der Verein Donauanlieger e.V. begrüßt diese Entscheidung, war aber skeptisch wie die Umsetzung diese Zieles, auch unter den Einfluss der Fahrradlobby in unserer Stadt durchgesetzt werden soll. Es bestand von Anfang an die Gefahr der Übertreibung, hin zum Ziel, der "fahrradgerechten" Stadt. Wir meinen , nicht überall wo Fahrrad drauf steht, muss dies für die Stadt gut sein wie z. B. die uneingeschränkte Öffnung der Altstadt für die Radfahrer; oder stadtbildzerstörende Brückenbauten und deren Nutzen für den Radfahrer (diese muss bei der weiteren Diskussion zur Stadtentwicklung unbedingt nochmal kritischen hinterfragt werden);, oder Zerschneidung der wenigen Grünflächen in der Stadt für neue Radwege; oder Beeinträchtigung durch das Rad für Flanierzonen der Fußgänger z. B. in Parkanlagen oder an einigen dafür vorgesehenen Flussuferabschnitten usw.
Vor 60 Jahren hatten wir ein ähnliches Problem der einseitig ausgelegten Nutzung von öffentlichen Räumen durch das damalige Planungsziel der "autogerechten Stadt". Die Pläne waren damals furchtbar (z. B . ein autobahnähnliches Tangentenviereck um die Altstadt mit sechsspurigen Brückenbauten direkt hinein in die Altstadt wie Bayerwaldbrücke, Oberpfalzbrücke usw.) Wären diese Pläne damals ausgeführt worden wäre von Regensburg , so wie wir die Stadt heute kennen und lieben ,nichts mehr übrig gewesen. Das Schlimme war,: Die Pläne waren schon ausführungsreif fertig, manche Vorhaben schon planerisch und rechtlich ausführungsreif abgeschlossen oder schon in Bau wie die Bayerwaldstraße, Abbruchmaßnahmen am Donaumarkt oder die "Stadtautobahn" Westumgehung. Die Finanzierung von Bund, Land und Stadt war abgesichert und genehmigt.
Es ist einer Handvoll, damals noch jungen Leute zu verdanken, zusammengeschlossen im Verein Forum Regensburg e.V., die gegen diese Pläne aufstanden, sich dagegen stellten, in unermüdlicher Arbeit unter Einsatz von viel Lebensenergie und Aufgabe beruflicher Karrieren. Sie gingen an verschiedensten Stellen, Institutionen usw. in Bund, Land und Stadt gegen diese Pläne vor und, man glaubt es nicht, sie erreichten eine Wende in der Verkehrspolitik, nicht nur in Regensburg !
Die Wende gelang und Regensburg entwickelte sich zu einer Stadt die (fast) alle Bürger mit Stolz erfüllt.
Aus diesen Erfahrungen heraus sind wir sicher, dass wir auch die fahrradgerechte Stadt Regensburg in vernünftigen Bahnen lenken können. Mit der Einstellung der Planungen zum Holzgartensteg ist ein guter Weg eingeschlagen.
Donauanlieger e. V.